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PRESSEMITTEILUNG
vom 9. Oktober 2006

68.542 Personen von Optionskommunen im ersten Halbjahr 2006 in den ersten Arbeitsmarkt integriert

Landkreistag koordiniert Kennzahlenvergleich unter Moderation der Bertelsmann Stiftung für alle 69 Optionskommunen

„Im ersten Halbjahr 2006 haben die 69 Optionskommunen 68.542 der erwerbsfähigen Hartz IV-Empfänger in den ersten Arbeitsmarkt integriert. Etwa 8 % der Einwohner und damit mehr als 1 Mio. Menschen haben Leistungen nach Hartz IV in Anspruch genommen“, so der Präsident des Deutschen Landkreistages (DLT), Landrat Hans Jörg Duppré (Südwestpfalz), anlässlich der Vorstellung erster Kennzahlen aus den Landkreisen und kreisfreien Städten, die die Arbeitsmarktreform ohne die Bundesagentur für Arbeit umsetzen. „Über 90.000 der erwerbsfähigen Leistungsempfänger haben pro Monat an Maßnahmen mit dem Ziel der Eingliederung in den Arbeitsmarkt teilgenommen.“

Seit Jahresbeginn vergleichen alle 69 Optionskommunen die eigenverantwortliche Umsetzung der Arbeitsmarktreform untereinander. Dieser Kennzahlenvergleich wird von der Bertelsmann Stiftung begleitet und unterstützt. Die Vergleichsarbeit erfolgt in sieben Ringen, die nach einer Vielzahl struktureller Kriterien wie Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskraft, Einwohnerdichte gebildet wurden, um möglichst ähnlich strukturierte Optionskommunen gegenüberzustellen.

Duppré dazu: „Schon im Sommer des letzten Jahres hat der Deutsche Landkreistag die Erarbeitung eines einheitlichen und gemeinsamen Katalogs von Kennzahlen mit der Bertelsmann Stiftung koordiniert. Es geht vorrangig darum, auf der Basis vergleichbarer Daten den eigenen Vollzug zu optimieren und voneinander zu lernen. Zugleich werden auf diesem Weg einheitlich gewonnene und in den Verwaltungsvollzug hinein nachvollziehbare Kennzahlen gewonnen, die auch für Vergleiche über den Kreis der Optionskommunen hinaus genutzt werden können.“

Die Ergebnisse lauten im Einzelnen:

Berlin, den 9. Oktober 2006


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