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  • Geschichte



Nach dem Zweiten Weltkrieg

Zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren in der britischen und amerikanischen Zone Landkreisverbände entstanden, 1948 wurden auch in der französischen Besatzungszone Landkreistage gebildet. Die Neugründung des DLT erfolgte am 10. Februar 1947 im Landratsamt in Höchst am Main. Vertreten waren die Landkreistage oder die ihnen entsprechenden Zusammenschlüsse von Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Franken.

Zwischenzeitlich befand sich die DLT-Geschäftsstelle in Bad Godesberg. Als sich mit der Schaffung der so genannten Bizonen das Zentrum der Verwaltungstätigkeit nach Frankfurt hin orientierte, bemühte sich der DLT, seine Geschäftsstelle in den Frankfurter Raum zu verlegen. Die Räume des Bolongaro-Palastes in Frankfurt-Höchst blieben bis 1950 das Quartier der Hauptgeschäftsstelle. Bis zum Umzug in das Kreishaus des Kreises Siegburg mussten die Mitarbeiter der Hauptgeschäftsstelle von Frankfurt-Höchst nach Bonn pendeln, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Erst 1959 zog die Geschäftsstelle nach Bonn um und fand in einem Haus in der Adenauerallee 136 ihre endgültige Bleibe.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands haben sich die Rahmenbedingungen für das Verbandswesen insgesamt, vor allem aber auch für die kommunalen Spitzenverbände, wesentlich verändert. Der Fall der Mauer bedeutete auch einen Neubeginn kommunaler Selbstverwaltung in der ehemaligen DDR. Der Demokratisierungsprozess begann dort von unten in den Städten, Gemeinden und Kreisen.

Schon bald nach der Öffnung der innerdeutschen Grenzen nahmen die Landesverbände und der DLT Kontakte zu den Kreisen in der ehemaligen DDR auf. Auch die Kreise der DDR suchten Kontakte zu westdeutschen Kreisen. Zwei Ziele wurden dabei angestrebt: Es sollte ein flächendeckendes Netz der unmittelbaren Unterstützung von Kreis zu Kreis entstehen und in den kommenden neuen Ländern waren Landesverbände und Landesgeschäftsstellen zu bilden. Beide Ziele konnten relativ kurzfristig erreicht werden.

Bevor die neuen Bundesländer entstanden, gab es bereits Geschäftsstellen der entsprechenden Landkreistage. Seit dem 3. Oktober 1990 gehören die Landkreistage Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen dem DLT an. Die Zahl von bisher acht Landesverbänden des DLT erhöhte sich somit auf 13. Der Prozess des Zusammenwachsens Deutschlands hatte also auch Rückwirkungen für den DLT und seine Hauptgeschäftsstelle: Die Organe (Hauptausschuss, Präsidium, Ausschüsse) mussten nun auf die 13 Landesverbände zugeschnitten werden.

Ende November 1990 fand im wiedervereinigten Deutschland die erste gemeinsame Tagung west- und ostdeutscher Kreise statt - und zwar auf der Jahrestagung des DLT in Bad Münstereifel (Kreis Euskirchen). Ein großes Ereignis war die DLT-Landkreisversammlung im Mai 1991 in der rheinland-pfälzischen Kur- und Badestadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Daran nahmen rund 1100 Gäste teil.

Seit dem 21. Februar 2000 ist der DLT in Berlin in der Lennéstraße 11 ("Ulrich-von-Hassell-Haus") zu erreichen.
  • Veranstaltungshinweise
    • 20.11.2017


      Gib Dingen ein zweites Leben - Reparatur in Deutschland stärken
       
    • 21. - 22.11.2017


      Beteiligung in Dörfern und ländlichen Regionen gestalten
       
    • 29. - 30.11.2017


      11. Fortbildungs und Netzwerkkongress für lokales Nachhaltigkeitsengagement
       
    • 24.11.2017


      Informationsveranstaltung zur Afrikanischen Schweinepest
       
    • 29.11.2017


      Die Zukunftsfähigkeit der Einfamilienhausbestände - Problemlagen, Handlungsansätze, Szenarien 2050