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Sie befinden sich hier > Startseite > Themen > Internationale Grüne Woche > IGW-Tagebuch 22. Januar 2011

Landkreis Darmstadt-Dieburg und Landkreis Freyung-Grafenau

Am ersten IGW-Wochenende präsentierte der Landkreis Darmstadt-Dieburg - mittlerweile bereits zum vierten Mal am DLT-Stand dabei und damit von Anbeginn - als einzigartiges UNESCO Weltnaturerbe mit der Fossilienfundstätte Grube Messel und entführte die Besucher über eine virtuelle Radtour zu den Naturdenkmälern und Sehenswürdigkeiten des Landkreises. Prof. Dr. Thorsten Fröhlich und seine Studenten vom Mediencampus Dieburg luden zur interaktiven 3D-Reise ein. Nach dem Motto „Wissenschaft zum Anfassen“ durfte Jung und Alt ausgestattet mit einer 3D-Brille in die Pedale treten und durchfuhr auf diese Weise die landschaftlich-reizvollen Strecken des Landkreises. Davon konnte sich auch die schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf überzeugen, die selbst das Fahrrad bestieg und gemeinsam mit dem auch anwesenden Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Stefan Reuß, dieses Projekt in Augenschein nahm. Die Ministerin machte hierbei aber auch deutlich, dass es nur gemeinsam gelingen könnte, den durch den Dioxin-Skandal entstandenen Schaden wieder zu beheben, der wie ein dunkler Schatten über der diesjährigen Grünen Woche stehe.

Am Stand konnte von der DLT-Beigeordneten Dr. Irene Vorholz und Pressesprecher Dr. Markus Mempel auch der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen, begrüßt werden, der bereits in den Vorjahren vorbeigeschau hatte. Carstensen stellte einmal mehr unter Beweis, dass er bodenständig und volksverbunden ist und plauderte längere Zeit mit den Standbesuchern und erzählte hierbei auch eine alte Wikingergeschichte.

Der Landkreis Freyung-Grafenau und die Stadt Grafenau präsentierten sich wie auch schon im letzten Jahr in der Tradition des Salzes. Gefeiert wird in diesem Jahr das runde Jubiläum „650 Jahre Saumhandelsweg Guldenstrass“, einem Salzhandelsweg von Passau nach Böhmen. Landrat Ludwig Lankl und Bürgermeister Helmut Peter überzeugten die Besucher nicht nur von der alten Tradition und der landschaftlichen Schönheit der Region, sondern führten am Stand auch Fachgespräche zur Zukunft des ländlichen Raumes mit dem bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Historisch gekleidete Salzsäumer gaben den Besuchern einen persönlichen Einblick in diesen alten Berufsstand und boten zudem köstlichen Bärwurz und Blutwurz von der Schlosskellerei Ramelsberg aus dem Bayerischen Wald an. Dazu konnten sich die Besucher eigens Salzsäckchen mit dem weißen Gold abfüllen, sich am Glücksrad versuchen und bei einem Gewinnspiel Wohlfühl-Aufenthalte im Landkreis gewinnen. Natürlich gab es dazu zünftige Musik der Ansanger Krautnuhlmusi.

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