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Mittwoch, 23.1.2008: Landkreise Darmstadt-Dieburg und Oberhavel
Die zweite Hälfte der IGW läuteten die Landkreise Darmstadt-Dieburg (Hessen) und Oberhavel (Brandenburg) ein, deren Landräte und DLT-Vizepräsidenten Alfred Jakoubek und Karl-Heinz Schröter persönlich anwesend waren. Präsentiert wurde von den Hessen die Initiative „Frisch und lecker im Landkreis der Genießer“, an der sich rund 50 gastronomische und landwirtschaftliche Betriebe, die heimische Produkte erzeugen und vermarkten, beteiligen. Dazu zählt die Fleischerei ebenso wie das Landlädchen, der Obst- und Gemüsebauer, der Gemüseladen, der Geflügelzüchter und die Molkerei. Verdeutlicht werden konnte anhand dessen die Bedeutung regionaler Wirtschaftskreisläufe für die Prosperität einer Region am konkreten Beispiel.


Die vor diesem Hintergrund angebotenen Kostproben von Wein der Odenwälder Winzergenossenschaft und Wurst haben nicht nur so manchen Besucher erfreut. Auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die in Darmstadt-Dieburg ihren Wahlkreis hat und zur Arbeit des Deutschen Landkreistages über die Föderalismusreform einen hochaktuellen Bezug hat, sowie der ebenfalls aus Hessen stammende Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung konnten sich davon überzeugen. Der Besuch beider Minister hat den DLT sehr gefreut, zeigt dies doch, dass seine Messepräsenz auch von hochrangigen Bundespolitikern wahr- und ernstgenommen wird. Bereits zuvor hatte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Technologie der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Mitglied der AG Kommunalpolitik Laurenz Meyer, MdB dem DLT-Stand zusammen mit einer Delegation des Deutschen Bauernverbandes einen Besuch abgestattet und nutzte diese Gelegenheit für kurze Gespräche mit den DLT-Vizepräsidenten Schröter und Jakoubek, in denen auch über die ländliche Entwicklung hinausgehende kreisrelevante Sachfragen der Bundespolitik angesprochen wurden.

Der Landkreis Oberhavel stellte neben den Schönheiten der Tourismusregion Ruppiner Land vor allem den Ziegeleipark Mildenberg vor, in dem sich von manueller Fertigung bis zu maschineller Produktion drei Epochen der Industrialisierung nachvollziehen lassen. Besonderer Anziehungspunkt an diesem Messetag war zweifelsohne die Herstellung historischer Tonziegel von Hand, an der die Besucher auch selbst mitarbeiten konnten. Auf diesen Ziegeln verewigten sich während des Tages sogar Laurenz Meyer und die Bundesjustizministerin. Damen in historischen Kostümen rundeten den Auftritt des Landkreises ab und waren ein außergewöhnlicher Blickfang.

Donnerstag, 24.1.2008: Kreise Höxter und Lippe
Der darauffolgende Tag war dann klar in nordrhein-westfälischer Hand der Kreise Höxter und Lippe. Höxter stellte das WESTFALEN CULINARIUM Nieheim vor, eine einzigartige Kombination mehrerer Museen und Schauräume rund um die Themen Käse, Bier und Schnaps, Brot und Schinken. Das CULINARIUM hat den Besuchern auf der Grünen Woche eine Tür zur kulinarischen Schatzkammer Westfalens geöffnet. In Ergänzung dieses Programms verzauberte der Kreismitarbeiter „Wernando Putschino“ Erwachsene und Kinder mit Karten-, Seil-, Ball- und Tüchertricks und verschaffte als sich frei in der Messehalle bewegender walking act dem DLT-Stand an diesem Tag jede Menge Besucher.08Der Kreis Lippe ergänzte dieses Angebot um eine historische Präsentation rund um das Thema „2000 Jahre Varusschlacht im Teutoburger Wald“. Landrat Friedel Heuwinkel bot lippische Köstlichkeiten nach Cheruskerart an, stellte das Kreismarketing vor und wurde hierbei von einem minnesingenden Barden in Originalkostüm mit Laute und Knochenflöte musikalisch unterstützt. Dieser folkloristische Beitrag mit epischen Volksweisen aus längst vergangenen Tagen ist beim Publikum sehr gut angekommen und wurde kurzerhand auch für ein Ständchen auf der Hallenbühne – auf der Stunden zuvor Landrat Jörg Hellmuth (Stendal) für den Deutschen Landkreistag an einer Diskussionsrunde zu Bildung im ländlichen Raum teilgenommen hatte – engagiert.

Freitag, 25.1.2008: Kreis Aachen und Hochsauerlandkreis
Im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der Preisverleihung beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben sich am darauffolgenden Freitag mit dem Kreis Aachen und dem Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen) zwei Landkreise präsentiert, die insgesamt über eine Vielzahl von Gold-, Silber- und Bronzedörfern verfügen. Im Rahmen dieses Wettbewerbs wurden mit Eicherscheid und Wulmeringhausen wiederum Dörfer aus beiden Kreisen prämiert.

Zudem präsentierten die Aachener u.a. ein Tridem im Zusammenhang mit dem Deutschland, die Niederlande und Belgien verbindenden Projekt „Grünmetropole“, das die industrielle Vergangenheit der Gegend für die zukünftige Entwicklung einer grenzüberschreitenden industriellen Folgelandschaft in den Bereichen Tourismus, Kultur und Wirtschaft nutzt. Die Einzelheiten dieses Projektes konnten Landrat Carl Meulenbergh und Kreisdirektor Helmut Etschenberg den Besuchern näherbringen. Dem Stand stattete auch Helmut Brandt, MdB einen Besuch ab, der im Kreis Aachen seinen Wahlkreis hat. Hauptattraktion des Tages war allerdings die historische Schaukäserei Simonskall, die in einem mehrstündigen Arbeitsprozess am DLT-Stand die Metamorphose von mehreren Kannen Milch zu zwei großen Rohmilchkäserädern bewerkstelligte, was auf großes Publikumsinteresse stieß.09

Der Hochsauerlandkreis hat sich daneben auf die Darstellung des Rothaarsteiges konzentriert, einem idyllisch gelegenen, 154 km langen Wanderweg vom Nordrand des Rothaargebirges über das hessische Lahn-Dill-Bergland bis hin zu den Ausläufern des Westerwaldes. Zu diesem Zwecke wurde eigens ein sog. Waldsofa nach Berlin transportiert, auf dem sich Wanderer zur verdienten Rast niederlassen und das die Besucher der Grünen Woche – neben Landrat Dr. Karl Schneider – ebenfalls zum Ausruhen müder Beine nutzten. Abgerundet wurde der Auftritt durch einen Originalwegweiser vom Rothaarsteig. Daneben wurde eine geschichtliche Aufarbeitung der Kreisverwaltungen im Hochsauerland von 1817 bis 2007 am Stand bereit gehalten, die einen historischen Blick auf die Verwaltungsstruktur im flächenmäßig größten Kreis in Nordrhein-Westfalen wirft und dokumentiert, wie sich die Kreisverwaltungen aus kleinsten Anfängen zu einem modernen Dienstleistungszentrum mit einem demokratisch legitimierten Kreistag entwickelt haben.

Samstag, 26.1.2008: Landkreise Harz und Osterode am Harz
Der vorletzte und erfahrungsgemäß besucherstärkste Tag der IGW gehörte den Landkreisen Harz (Sachsen-Anhalt) und Osterode am Harz (Niedersachsen). Hauptblickfang war hierbei das Modell des Wernigeroder Rathauses im Maßstab 1:25, das im Rahmen des Projektes „Kleiner Harz“ der Oskar Kämmer Schule und der Kommunalen Beschäftigungsagentur Wernigerode erstellt und vom Landrat des Landkreises Harz und DLT-Vizepräsidenten Dr. Michael Ermrich am Stand erläutert wurde. Gerade in der aktuellen Diskussion um die Neuordnung des SGB II kam es dem DLT gelegen, auch auf der Grünen Woche das Thema der kommunalen Arbeitsmarktpolitik publikumswirksam darzustellen. Das Projekt baut die bedeutendsten Bauwerke und Attraktionen der gesamten Harz-Region nach und macht sie der Öffentlichkeit in Form eines Erlebnisparks zugänglich. Ein vorrangiges Ziel der maßgeblich von der Optionskommune Wernigerode unterstützten Initiative ist es, reguläre Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Weiterhin soll das Projekt zur Stärkung des regionalen Tourismus beitragen und einen Anziehungspunkt für Besucher liefern. Zudem stellte der Landkreis Harz das Mittelgebirge als Eldorado für Wanderer und Naturfreunde dar. Als „lebendiges Exponat“ der Ausstellung diente an diesem Tag eine Brockenhexe, die eine willkommene Fotogelegenheit für Große und Kleine war.

Zum Verweilen lud auch der Landkreis Osterode am Harz ein. Die Südharzer Karstprinzessin Kathrin informierte die Besucher über die einzigartige Gipskarstlandschaft Hainholz, den Karstwanderweg Südharz (mit dazugehörigem Gewinnspiel) und weitere touristische Höhepunkte der Region. Darüber hinaus kamen die Messebesucher mit den Vertretern des Landkreises über ein überdimensioniertes Spielbrett ins Gespräch, das auf dem Boden ausgelegt war. Ein Schülerunternehmen der berufsbildenden Schulen des Landkreises hatte mit „Harzopoly“ ein an das bekannte Gesellschaftsspiel „Monopoly“ angelehntes Harzer Pendant entwickelt, dessen Ziel es ist, Sehenswürdigkeiten des Harzes zu „erobern“ und dabei nicht sein gesamtes Geld zu verprassen, und das die Besucher direkt am Stand käuflich erwerben konnten.

Sonntag, 27.1.2008: Landkreis Kronach und Ilm-Kreis
Den Endspurt im Ausstellungsmarathon auf der Grünen Woche bestritten der Landkreis Kronach (Bayern) und der thüringische Ilm-Kreis. Letzterer präsentierte das 1. Deutsche Bratwurstmuseum in Holzhausen und bot in diesem Zusammenhang besonders Kindern Gelegenheit, sich eine Wurst über eine spezielle „Schnappeinrichtung“ zu angeln. Außerdem konnten die Besucher durch Nachweis ihrer Grundkenntnisse rund um die Bratwurst eine Urkunde erlangen, die in Thüringen – so wurde versichert – an Bratwurstständen aller Art gern gesehen ist.10


Der unmittelbar an der Landesgrenze zu Thüringen gelegene Landkreis Kronach machte daneben auf seine touristische Attraktivität aufmerksam und präsentierte im Wesentlichen den Naturpark Frankenwald. Hierbei wurden besonders die Vorzüge von Naturparks dargestellt. So herrsche laut Auskunft des Kreistourismusverbandes in einem Naturpark und insbesondere im Frankenwald eine Balance von Naturschutz und Naturnutzung. In Naturparken werde in besonderer Weise darauf geachtet, dass die Entwicklung touristischer Einrichtungen und Angebote die Belange des Naturschutzes berücksichtigt. Tourismus- und Naturschutzeinrichtungen zögen so an einem Strang. Besonders umweltbelastende Urlaubsformen scheiden demgemäss schon konzeptionell aus. Außerdem lege man besonderen Wert auf regionale Produkte. Dies sichere die hohe Qualität der gastronomischen Angebote, verkürze gleichzeitig die Transportwege und schone dadurch die Umwelt.

Diskussionsrunde mit DLT-Vizepräsidenten, Landfrauenverband und Kirche zum Landleben 2020
Über diese unmittelbaren Standaktivitäten hinaus hat sich der Deutsche Landkreistag an weiteren Stellen inhaltlich eingebracht. So veranstaltete er am 23.1.2008 auf der Landschau-Bühne in Halle 21b in Kooperation mit der Agrarsozialen Gesellschaft eine Diskussionsrunde mit dem Titel „Quo vadis Landleben 2020? Perspektiven ländlichen Lebens in einer sich demografisch verändernden Gesellschaft“. Neben den DLT-Vizepräsidenten Schröter und Jakoubek wurden die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, Brigitte Scherb, der Pfarrer und Vorstandsmitglied im Ausschuss für den Dienst auf dem Lande der Evangelischen Kirche in Deutschland, Marcus Harke, und der Amtsvorsteher und Bürgermeister im Amt Preetz-Land, Dr. Norbert Langfeldt, eingeladen.11Die Diskutanten waren sich in der gut besuchten Gesprächsrunde darüber einig, dass zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels mehr Verantwortung nach unten delegiert und mehr den Kommunen und Bürgern vertraut und anvertraut werden müsse. Schröter bekräftigte seine Forderung nach einer Leitbilddebatte für die ländlichen Räume und wurde hierin insbesondere von der LandFrauenpräsidentin unterstützt. Hierzu sei es nach seiner Auffassung notwendig, auch die Finanzen für den Großstadtbereich und den ländlichen Raum neu zu ordnen. Insofern sei ein verlässlicher Finanztransfer hin zum ländlichen Raum unerlässlich.

Scherb bekräftigte dies und sprach sich in diesem Zusammenhang gegen die Bevorzugung der Städte im föderalen Finanzsystem im Rahmen der sog. Einwohnerveredelung aus, verurteilte die Metropolenstrategie zur bevorzugten Förderung von Wachstumskernen scharf und übte auch Kritik an den Leitbildern der Raumordnung. Sie forderte die Politik dazu auf, sich entvölkernde Landstriche besser zu begleiten und ein schlagkräftiges Aktionsbündnis für den ländlichen Raum ins Leben zu rufen. Sie wies zudem auf die Bedeutung von Frauen für den ländlichen Raum und die Ansiedlung von Familien hin und sah in der Bereitstellung attraktiver Arbeitsplätze das Schlüsselinstrument für die Zukunftsfähigkeit einer Region.

Jakoubek forderte dazu auf, den demografischen Wandel frühzeitig konzeptionell zu begleiten, um von den Entwicklungen nicht überrascht zu werden. Daher habe man in seinem Landkreis eine Kommission Demografischer Wandel gegründet und stelle sich den Herausforderungen mit verschiedenen Maßnahmen. In diesem Zusammenhang seien beispielsweise Direktvermarktvermarktungsinitiativen ein wirkungsvolles Instrument, dauerhaft Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und zu erhalten. Außerdem wies er darauf hin, dass das Gemeinschaftsleben auf dem Lande prägend für die Gesellschaft sei und keinesfalls ausbluten dürfe. Vor allem das Ehrenamt sei eine der Stützen der ländlichen Räume.

Langfeldt stellte fest, dass sich die Menschen sehr wohl bereits auf den demografischen Wandel einstellten und die Politik diese Anstrengungen vor Ort unterstützen müsse. Die Menschen seien durchaus bereit, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und müssten hierfür die Chance bekommen. Dabei spiele eine möglichst unmittelbare Mitgestaltungsmöglichkeit bezogen auf die Politik für ländliche Räume eine große Rolle.

Harke betonte die Rolle der Kirche als starke Stütze des Gemeinwesens. Kirchliche Einrichtungen kümmerten sich um die Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen von der Geburt bis zum Tod, von der Kinderbetreuung über die Bereitstellung von Bildungseinrichtungen bis hin zu Pflegeleistungen. Er bekräftigte die Notwendigkeit der Einbeziehung der Bürger in die Diskussionen um die Zukunft ländlicher Räume und appellierte an die Politik, die Potenziale des ländlichen Raumes nicht zu ignorieren, sondern positiv zu nutzen.

Fachforum zur Zukunft des ländlichen Raumes
Am 22.1.2008 hatten zudem der DLT und mit ihm die Agrarsoziale Gesellschaft (ASG), der Bundesverband der gemeinnützigen Landgesellschaften (BLG), das Johann Heinrich von Thünen-Institut (Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei), der Deutsche Bauernverband (DBV), die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) im Rahmen des Fachprogramms am Rande der IGW zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Die Zukunft liegt auf dem Land – Konzepte für integrierte ländliche Entwicklung“ in das ICC Berlin eingeladen. Diese Veranstaltung war eine von zwölf Fachkonferenzen im Zusammenhang mit dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung, mit dem das BMELV eine Diskussionsplattform rund um die Belange des ländlichen Raumes regelmäßig auf der Grünen Woche einrichten möchte.12

Ausgehend von den unterschiedlichen Instrumenten der Bundes- und Landespolitik zur Entwicklung des ländlichen Raumes wurde in der von rund 100 Personen besuchten Veranstaltung nach Antworten auf die zentralen Herausforderungen ländlicher Räume gesucht. Der Fokus lag hierbei in der Darstellung gemeinschaftlichen Engagements der regionalen und kommunalen Akteure im ländlichen Raum, beispielsweise in Gestalt von Best Practices. Vor diesem Hintergrund wurde einerseits gezeigt, wie der lebendige ländliche Raum in Ermangelung einer integrierten staatlichen Gesamtstrategie pragmatisch und ideenreich eigene Lösungen hervorbringt, andererseits jedoch die Notwendigkeit eines wirkungsvollen politischen Gesamtansatzes herausgestellt.

Die Veranstaltung hat zum einen gezeigt, dass die ELER-Verordnung, die Instrumente der Bundes- und Landespolitik und auch die entstandenen Umsetzungsstrukturen mit partnerschaftlichen Ansätzen für die ländliche Entwicklung einen deutlichen Schritt nach vorne bedeuten. Dennoch gibt es nach wie vor eine Vielzahl sektoraler Programme von Bund und Ländern, die nicht unbedingt zielführend und für alle Beteiligten transparent sind. Deutlich wurde auch, dass eine integrierte staatliche Gesamtstrategie über Ressortgrenzen hinweg nötiger denn je ist. Im Rahmen dieser Gesamtstrategie müssen den lokalen und regionalen Akteuren und den Kommunen die Freiräume gegeben werden, die sie brauchen, um ihre Zukunft in die Hand nehmen zu können. Dazu gehört der politische Mut, Verantwortung und Kompetenzen, auch in finanzieller Hinsicht, nach unten auf die Regionen und Akteure zu übertragen.13

Insgesamt blickt die Hauptgeschäftsstelle zurück auf abwechslungsreiche und interessante zehn Tage auf dem Berliner Messegelände und hat den festen Vorsatz, ihr Engagement im nächsten Jahr fortzusetzen. Die Standpräsentation des Deutschen Landkreistages hat dank der durchdachten und engagierten Darstellungen der beteiligten Landkreise Gesicht und Stimme erhalten, wofür die Hauptgeschäftsstelle besonders den zur Standbetreuung während der Messezeit anwesenden insgesamt rund 100 Mitarbeitern aus diesen Landkreisen aufrichtig dankt. Ohne sie wäre es nicht denkbar gewesen, der DLT-Präsentation auf der Grünen Wochen die für einen derartigen Messeauftritt notwendige Lebendigkeit zu verleihen.

  • Veranstaltungshinweise
    • 24.11.2017


      Informationsveranstaltung zur Afrikanischen Schweinepest
       
    • 27. - 28.11.2017


      Tag der kommunalen Jobcenter 2017

       
    • 29. - 30.11.2017


      11. Fortbildungs und Netzwerkkongress für lokales Nachhaltigkeitsengagement
       
    • 29.11.2017


      Die Zukunftsfähigkeit der Einfamilienhausbestände - Problemlagen, Handlungsansätze, Szenarien 2050
       
    • 29.11. - 1.12.2017


      AKNZ Fachkongress zum Betreuungswesen im Bevölkerungsschutz