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Werra-Meißner-Kreis

Unbestreitbarer Höhepunkt der Aktivitäten am Stand des Deutschen Landkreistages waren die beiden Tage, an denen sich der Werra-Meißner-Kreis präsentierte. Geboten wurde ein regelrechtes Mittelalterspektakel mit Mitmach-Aktionen wie Pranger, Prügelbalken und Armdrücken. Master of Ceremonies war Fabian von Berlepsch, der das Schloss Berlepsch mit seinen touristischen, kulinarischen und historischen Reizen vorstellte. Er ist der Prototyp des in der Region verwurzelten jungen Unternehmers, der mit einer eigenen Regionalmarke bereits Visionen für die Zukunft hat. Und seiner direkten Einladung, sich auf dem Prügelbalken mit Strohsäcken zu malträtieren, konnten letztlich nur wenige der zahlreichen jungen Besucher widerstehen. Beide Tage am Stand und auf der Hallenbühne war zudem Landrat Stefan G. Reuß, der besonders bei Projekten rund um die Herausforderungen des demografischen Wandels in seinem Kreis aktiv ist und davon an verschiedener Stelle berichtete.

Die Ringgauer Landkäserei, eine Bio-Schaukäserei, verriet darüber hinaus so manches aus der Welt der Käseherstellung und bei der Absatzgenossenschaft Unterrieden dreht sich alles um die bekannten Witzenhäuser Kirschen und andere Leckereien, wie z.B. Produkte aus dem innovativen Mohnanbau am Hohen Meißner. Und auf der Bühne führte Frau Holle (alias Daniel von Trausnitz) die Zuschauer durch ihr Reich. Die Werralandwerkstätten präsentierten schließlich ihre Integrationsbetriebe Hotel Kochsberg und Käserei Grandenborn.

Am Freitag war DLT-Hauptgeschäftsführer Henneke außerdem zu Gast im Erlebnis-TV des Erlebnisbauernhofes in Halle 3.2 und stellte gemeinsam mit dem neuen Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes Bernhard Krüsken das gemeinsame Positionspapier "Treibstoff für´s Land" vor. Hintergrund ist, dass der ländliche Raum wichtiger Wirtschaftsstandort ist und die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, guter Luft, Trinkwasser versorgt sowie ist bedeutender Natur- und Erholungsraum ist. In vielen ländlichen Gebieten aber hinterlassen wirtschaftliche Standortnachteile und demografische Entwicklungen tiefe Spuren, die sich aus Abwanderung junger Menschen und dem wachsenden Anteil älterer ergeben. In ihrer gemeinsamen Verantwortung für den ländlichen Raum haben beide Verbände  Vorschläge zur Schaffung von Chancengleichheit und Anforderungen an eine moderne Daseinsvorsorge in ländlichen Gebieten erarbeitet. Das Gespräch richtete dabei vor allem einen besonderen Blick auf den Koalitionsvertrag und dabei auf das, was aus Sicht des ländlichen Raums innerhalb der kommenden vier Regierungsjahre erreicht werden sollte.

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