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  • Internationale Grüne Woche


Kreis Steinfurt


Schwungvoll gestaltete der Kreis Steinfurt seinen Auftritt bei der Grünen Woche am Mittwoch. Echte Eyecatcher am Stand waren die Frauen und Männer des Leineweber e.V. aus Ochtrup, die in ihren historischen Gewändern nicht nur die Besucher in interessante Gespräche verwickelten, sondern auch stimmgewaltig plattdeutsches Liedgut schmetterten. Immer mit dabei: Landrat Thomas Kubendorff, Vizepräsident des Deutschen Landkreistages, der gemeinsam mit DLT-Hauptgeschäftsführer Henneke zum Beispiel die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion Gitta Connemann und Alois Gerig, der jüngst den Vorsitz im Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft übernommen hat, begrüßen konnten. Außerdem war - passend zum Kreis Steinfurt - der Verein "Freunde des Münsterlandes in Berlin" zu Gast am Stand und verkostete etwa den vorzüglichen Apfelchampagner, der aus Äpfeln aus dem deutschlandweit einziges Kreislehrgarten hergestellt wurde. Auf der Bühne veranstaltete überdies das quasi-so-Theater, verkleidet als Addams Family, ein gruseliges Spektakel für Jung und Alt. Außerdem wurden leckerer Steckrübeneintopf und Herrencreme an die Zuschauer verteilt.

Ansonsten präsentierte sich der Kreis Steinfurt mit der Vision, im Jahr 2050 energieautark zu sein. Mit den Standbesuchern wurde vor diesem Hintergrund über nachhaltiges Wirtschaften, suffiziente Lebensstile und zukunftsweisende Konzepte diskutiert. Bei einem Quizspiel konnte man sich zudem darüber informieren, wie der Kreis Steinfurt an seinem ehrgeizigen Ziel arbeitet. Das war u.a. interessant für den Präsidenten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Dr. Hanns-Christoph Eiden, der überraschend dem DLT-Stand einen Kurzbesuch abstattete. Und schließlich staunte so mancher, dass der Stoff, mit dem Christo den Berliner Reichstag verhüllt hat, aus dem Kreis Steinfurt kam. Oder darüber, dass die Dächer der Fußballstadien auf Schalke und im brasilianischen Manaus ebenfalls im Kreis gefertigt wurden.

Auf der Hallenbühne sprach darüber hinaus Landrat Kubendorff mit Birgitta Berhorst (Land Brandenburg), Gudrun Kirchhoff (Schader-Stiftung) und ASG-Vorsitzendem Dr. Wille über die Frage, unter welchen Bedingungen es möglich und sinnvoll ist, Flüchtlinge gerade in von Bevölkerungsschwund besonders betroffenen Dörfern anzusiedeln. Dabei war man sich einig, dass dies behutsam und mit Rücksicht auf die jeweiligen örtlichen und oftmals unterschiedlichen konkreten Integrationsmöglichkeiten geschehen müsse. Im Rahmen des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft lud schließlich der Deutsche Landkreistag gemeinsam mit der ASG, dem Bundesverband der gemeinnützigen Landgesellschaften (BLG), dem DBV, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), dem Verband der Landwirtschaftskammern (VLK), dem Thünen-Institut (vTi), dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie der Landwirtschaftlichen Rentenbank zu einer der insgesamt 21 begleitenden Forumsveranstaltungen ein. Das Fachforum mit dem Titel „Weichen für Unternehmensgründungen und -weiterentwicklungen in ländlichen Räumen richtig stellen“ beleuchtete die unternehmerische Tätigkeit in der Fläche näher, wobei Siegfried Averhage von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück wesentliche Akzente setzte. Ziel der Veranstaltung war es herauszustellen, wie erfolgreiches Unternehmertum im ländlichen Raum befördert werden kann. Anknüpfungspunkt waren insofern Unternehmensgründungen und Weiterentwicklungen von Betrieben, die nachhaltig Wertschöpfung generieren und attraktive Arbeitsplätze schaffen.


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