T + - reset
Sie befinden sich hier > Startseite > Themen > Bundestagswahl 2017

  • 10. Digitalisierungsoffensive starten



10. Digitalisierungsoffensive starten


Die Digitalisierung betrifft vielfältige Handlungsfelder. Gerade für die ländlichen Räume werden durch Digitalisierung neue (dezentrale) Produktions- und Vertriebsmodelle möglich, die helfen können, Standortnachteile an anderer Stelle auszugleichen. Zudem können auch im Dienstleistungssektor neue Arbeitsplätze geschaffen werden, u. a. durch moderne Telearbeitsplätze und „Satellitenbüros". Gleichzeitig bietet die Digitalisierung Chancen bei der Sicherstellung der Daseinsvorsorge und der Verwaltungsmodernisierung.

Wir fordern vom Bund, dass intelligente Infrastrukturen so ausgestaltet werden, dass kommunale Handlungsmöglichkeiten gesichert werden. Bei der Digitalisierung gilt es stärker den ländlichen Raum in den Blick zu nehmen, um die Stärken als Wohn- und Wirtschaftsstandort neben dem nötigen Ausbau der Glasfaserinfrastruktur auch durch praktische Anwendungen in der Daseinsvorsorge, bei der Bildung, der Wirtschaftsförderung und der Verwaltungsleistungen zu stärken. Dazu gehört insbesondere, dass der Zugang zu elektronischen Verwaltungsleistungen vorrangig über die vielfältigen Portale erfolgt, die bei den Landkreisen und anderen Kommunen bestehen, da diese für die meisten dieser Leistungen zuständig sind. Diese Zuständigkeitsordnung muss erkennbar bleiben und darf nicht durch die Schaffung eines übergeordneten Portals des Bundes verschleiert werden. Auch für eine durchgängig medienbruchfreie Vorgangsbearbeitung ist es wichtig, die auf kommunaler Ebene bestehenden fachlichen Zuständigkeiten bei der Ausgestaltung von Portalen einzubeziehen. Das schließt es nicht aus, kommunale Portale in einen Verbund von Bundes- und Länderportalen einzubeziehen.

Auch die Daten der Bürger sollten dezentral über die Portale der Kommunen vorgehalten werden; das ist nicht zuletzt ein Beitrag auch zum Datenschutz. Wenn Daten in bundesweiten, zentralen Registern wie z.B. dem Ausländerzentralregister abgelegt werden, muss gewährleistet sein, dass alle Behörden auf diese Daten zugreifen können, am besten im Wege eines automatisierten Datenaustauschs auf der Grundlage einheitlicher Standards.

Zudem sollten die Steuermittel im Rahmen der Strategie „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft" ausschließlich den Schulaufwandsträgern zu Gute kommen.


  • Veranstaltungshinweise
    • 29. - 30.11.2017


      11. Fortbildungs und Netzwerkkongress für lokales Nachhaltigkeitsengagement
       
    • 24.11.2017


      Informationsveranstaltung zur Afrikanischen Schweinepest
       
    • 29.11.2017


      Die Zukunftsfähigkeit der Einfamilienhausbestände - Problemlagen, Handlungsansätze, Szenarien 2050
       
    • 27. - 28.11.2017


      Tag der kommunalen Jobcenter 2017

       
    • 29.11. - 1.12.2017


      AKNZ Fachkongress zum Betreuungswesen im Bevölkerungsschutz