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  • 8. EU-Förderung stärker auf den ländlichen Raum zuschneiden



8. EU-Förderung stärker auf den ländlichen Raum zuschneiden


Bei der anstehenden Neuausrichtung der EU-Förderpolitiken muss die Stabilisierungsfunktion einer räumlich dezentral aufgestellten Wirtschaft stärkere Berücksichtigung finden.

Wir fordern vom Bund, sich für eine Aufrechterhaltung des bisherigen Förderniveaus und eine gleichberechtigte Förderung der ländlichen Räume einzusetzen. Bisher förderfähige Gebiete dürfen nach dem Austritt Großbritanniens nicht aufgrund des statistischen Effekts ausgeschlossen werden. Bei der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) muss es weiterhin eine kraftvolle 1. Säule sowie gleichzeitig eine Stärkung der agrarsektorübergreifenden Förderung der ländlichen Entwicklung in der 2. Säule (ELER) geben. Vor dem Abschluss einer neuen Partnerschaftsvereinbarung und für die Programmierung der neuen Förderperiode müssen alle maßgeblichen Fonds-Verordnungen als endgültige Texte vorliegen. Alle strategischen Ziele der Fonds-Verordnungen müssen uneingeschränkt auch für Deutschland gelten. Die Mittel der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI) müssen in ländlichen Räumen insbesondere für den weiteren Ausbau der Breitband- und Verkehrsinfrastruktur eingesetzt werden dürfen. Zwingend ist die Förderbürokratie auf europäischer Ebene abzubauen. Für eine bedarfsgerechte Mittelverwendung sind den Landkreisen Gestaltungs- und Entscheidungskompetenzen in Abstimmung mit den Gemeinden zuzuordnen. Für die Maßnahmen der ländlichen Entwicklung sind den Landkreisen aus den europäischen Investitionsfonds Regionalbudgets bereit zu stellen.
  • Veranstaltungshinweise
    • 20.11.2017


      Gib Dingen ein zweites Leben - Reparatur in Deutschland stärken
       
    • 21. - 22.11.2017


      Beteiligung in Dörfern und ländlichen Regionen gestalten
       
    • 29. - 30.11.2017


      11. Fortbildungs und Netzwerkkongress für lokales Nachhaltigkeitsengagement
       
    • 24.11.2017


      Informationsveranstaltung zur Afrikanischen Schweinepest
       
    • 29.11.2017


      Die Zukunftsfähigkeit der Einfamilienhausbestände - Problemlagen, Handlungsansätze, Szenarien 2050