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  • aktenHartz IV-Empfängerzahlen im Januar
    Weiterhin hohes Niveau – Entwicklung offen

    Mit 6,1 Mio. Personen bewegt sich die Zahl der Leistungsempfänger im Januar auf annähernd gleichem Niveau wie im Dezember. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2012 ergibt sich ein leichter Rückgang um 1,9 %. Bei den östlichen Flächenländern ist dieser Rückgang etwa dreimal so hoch wie bei den westlichen Flächenländern.

    Der Deutsche Landkreistag hat heute die SGB II-Empfängerzahlen (Hartz IV) für den Monat Januar veröffentlicht und stellt sie in Relation zu den Einwohnerzahlen dar. Dabei zeigen sich weiter erhebliche regionale Unterschiede zwischen den Ländern (Bayern 3,2 % und Berlin 16,2 %), die bis zum Fünffachen betragen.

    Der Rückgang der Zahl der Leistungsempfänger gegenüber dem Vorjahresmonat von 1,9 % ist durch eine hohe Spreizung zwischen den östlichen und den westlichen Flächenländern geprägt. Der prozentuale Rückgang in den östlichen Flächenländern mit 3,7 % überschreitet den Rückgang der westlichen Flächenländer von 1,28 % fast um das Dreifache.

    Die aktuelle Entwicklung ist im Einzelnen durch folgende Eckdaten gekennzeichnet:

    Im Januar befanden sich nach den hochgerechneten Daten rund 6,06 Mio. Menschen im Leistungssystem SGB II.

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    Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis der Statistik der BA, Zeitreihe, Statistisches Bundesamt 2012 und Gemeindeverzeichnis 31.12.2011

    Der Deutsche Landkreistag veröffentlicht monatlich – parallel zur Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit – die Darstellung der Empfängerzahlen für das SGB II und damit auch für den gesamten Bereich der Langzeitarbeitslosen einschließlich ihrer Familien. Weitergehende Informationen sind im Statistikauftritt der Bundesagentur, die die amtliche Statistik für das SGB II führt, verfügbar.