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  • haende_an_seilEntwicklung der Hartz IV-Empfängerzahlen im August
    Sinkende Empfängerzahlen besonders im Osten – dennoch 6,1 Mio. Menschen im Leistungsbezug

    In den Flächenländern Ost sinken die Zahlen der erwerbsfähigen Hartz IV-Empfänger im Vergleich zum August 2005 erheblich (-25%). Der Westen erreicht nur etwa die Hälfte des Rückgangs, die Stadtstaaten zeigen kaum Veränderungen. In mehreren Ländern gibt es seit Bestehen des SGB II die niedrigsten Werte an Leistungsempfängern.

    Der Deutsche Landkreistag hat heute die SGB II-Empfängerzahlen (Hartz IV) für den Monat August veröffentlicht. Der Vergleich der aktuellen August-Zahlen mit August 2005 (erster August-Wert nach Inkrafttreten des SGB II) zeigt folgende langfristige Entwicklung: 

    Bei Analyse der Zeitreihen seit 2005 ergibt sich, dass in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern sowie in allen neuen Ländern (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) auf Basis der aktuellen Werte damit seit Bestehen des SGB II die niedrigsten Werte an Leistungsberechtigten zu verzeichnen sind.

    Die aktuelle Entwicklung ist im Einzelnen durch folgende Eckdaten gekennzeichnet:

    grafik_pm20120830

    Quelle: Statistik der BA, Eckwerte der Grundsicherung SGB II Juli, August 2012 und Statistisches Bundesamt 2011, Gemeindeverzeichnis 31.12.2010

    Der Deutsche Landkreistag veröffentlicht monatlich – parallel zur Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit – die Darstellung der Empfängerzahlen für das SGB II und damit auch für den gesamten Bereich der Langzeitarbeitslosen einschließlich ihrer Familien. Weitergehende Informationen sind im Statistikauftritt der Bundesagentur, die die amtliche Statistik für das SGB II führt, verfügbar.