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  • stellenangeboteEntwicklung der Hartz IV-Empfängerzahlen im Juli
    Weiterhin sinkende Zahlen – Siebenjahresvergleich mit Überraschungen

    In den Flächenländern Ost sinken die Zahlen der erwerbsfähigen Hartz IV-Empfänger im Vergleich zu 2005 erheblich. Der Westen erreicht  nur etwa die Hälfte des Rückgangs, in den Stadtstaaten nur ein Viertel. In mehreren Ländern gibt es seit Bestehen des SGB II die niedrigsten Werte an Leistungsempfängern. 

    Der Deutsche Landkreistag hat heute die SGB II-Empfängerzahlen (Hartz IV) für den Monat Juli veröffentlicht. Der Vergleich der aktuellen Juli-Zahlen mit Juli 2005 (erster Juli-Wert nach Inkrafttreten des SGB II) zeigt folgende langfristige Entwicklung:  

    Bei Analyse der Zeitreihen seit 2005 ergibt sich, dass in Niedersachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen auf Basis der aktuellen Werte damit seit Juli 2005 die niedrigsten Werte an Leistungsberechtigten zu verzeichnen sind.  

    Die aktuelle Entwicklung ist im Einzelnen durch folgende Eckdaten gekennzeichnet:  
    2012_07_31_Tabelle_PM

    Quelle: Statistik der BA, Eckwerte der Grundsicherung SGB II Juni, Juli 2012 und Statistisches Bundesamt 2011, Gemeindeverzeichnis 31.12.2010.

    Der Deutsche Landkreistag veröffentlicht monatlich – parallel zur Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit – die Darstellung der Empfängerzahlen für das SGB II und damit auch für den gesamten Bereich der Langzeitarbeitslosen einschließlich ihrer Familien. Weitergehende Informationen sind im Statistikauftritt der Bundesagentur, die die amtliche Statistik für das SGB II führt, verfügbar.