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  • stellenangeboteEntwicklung der Hartz IV-Empfängerzahlen im Mai
    2006-2012: Rückgang im Osten um 30 %, im Westen um 14 %

    In den ostdeutschen Flächenländern ist die Zahl der erwerbsfähigen Hartz IV-Empfänger im Vergleich zu 2006 erheblich gesunken. In den westdeutschen Bundesländern ist dieser Rückgang halb so groß, wobei allerdings auch eine weitere positive Entwicklung im Osten wegen des dort höheren Ausgangsniveaus absehbar nicht dazu führen wird, das niedrigere SGB II-Niveau im Westen zu erreichen. Außerdem ist bei den Kindern aus Hartz IV-Familien der zahlenmäßige Rückgang bundesweit geringer als bei den Erwachsenen, in Berlin gibt es sogar einen leichten Anstieg.

    Der Deutsche Landkreistag hat heute die SGB II-Empfängerzahlen (Hartz IV) für den Monat Mai veröffentlicht. Im Vergleich der aktuellen Zahlen mit den Daten aus dem Monat Mai 2006 zeigt folgende langfristige Entwicklung:

    Die aktuelle Entwicklung ist im Einzelnen durch folgende Eckdaten gekennzeichnet:

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    Quelle: Statistik der BA, Eckwerte der Grundsicherung SGB II April, Mai 2012 und Statistisches Bundesamt 2011, Gemeindeverzeichnis 31.12.2010

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    Erläuterung: Blau ist die Entwicklung bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und rot bei den nicht-erwerbsfähigen Leistungsberechtigten – zu 90 % Kinder – markiert.

    Quelle: BA-Statistik, Zeitreihe zu Strukturen der Eckwerte nach SGB II


    Der Deutsche Landkreistag veröffentlicht monatlich – parallel zur Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit – die Darstellung der Empfängerzahlen für das SGB II und damit auch für den gesamten Bereich der Langzeitarbeitslosen einschließlich ihrer Familien. Weitergehende Informationen sind im Statistikauftritt der Bundesagentur, die die amtliche Statistik für das SGB II führt, verfügbar.