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  • Pressemitteilung vom 6. November 2009

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Erfolgreiche Lösungen brauchen starke Kommunen

Kommunale Wirtschaftsförderer tragen zu Brücken aus der Krise bei

Die kommunalen Spitzenverbände und der Deutsche Verband der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften (DVWE) zogen heute ein positives Fazit des von ihnen veranstalteten Forums deutscher Wirtschaftsförderer (FdW), das gestern und heute in Berlin stattgefunden hat. Unter der Fragestellung „Wirtschaftsförderung in schwierigen Zeiten – Wer hat die Konzepte?“ trafen sich über 300 kommunale Wirtschaftsförderer zum Erfahrungsaustausch.

Beim Kongress wurde besonders deutlich, dass kommunaler Wirtschaftsförderung gerade in Zeiten konjunktureller Eintrübung ein immenser Stellenwert bei der Stärkung der wirtschaftlichen Kräfte in Städten, Landkreisen und Gemeinden zukommt. Nur mit starken Kommunen könne der Weg aus der Krise erfolgreich beschritten werden, machten Vertreter des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes übereinstimmend deutlich.

Darüber hinaus waren sich die Referenten aus Wissenschaft und Politik darüber einig, dass die auf Bundes- und Länderebene bereits beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise insbesondere dazu dienten, Brücken aus der Krise zu bauen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehe es verstärkt darum, die Folgen der Wirtschaftskrise für die Arbeitnehmer abzufedern und gleichzeitig die schwierige konjunkturelle Lage als Chance für Innovationen am Wirtschaftsstandort zu nutzen.

Vor allem aber kamen Vertreter von Unternehmen auf dem Kongress zu Wort, die durch innovative Produkte und Maßnahmen Vorbilder für andere Unternehmen sind. Dabei wurden unterschiedliche Strategien zur Sicherung von Unternehmen angesprochen. wie zum Beispiel Investitionen in Forschung und Entwicklung, die Bildung von Netzwerken, attraktive Produkte und Technologien oder außergewöhnliche Serviceangebote.

Zudem wurden eine Vielzahl kommunaler Projekte vorgestellt, die Vorbildcharakter für die Wirtschaftsförderer besitzen. Die Bandbreite reichte hier von Beispielen zur Netzwerkbildung, Branchenentwicklung über die Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen bis hin zur Finanzierungsberatung. Zudem sind Innovation und Changemanagement auch für Wirtschaftsförderungseinrichtungen elementar. Darüber hinaus wurden verbesserte Serviceangebote der Verwaltungen – so zum Beispiel im Rahmen des durch die Dienstleistungsrichtlinie erforderlichen einheitlichen Ansprechpartners – vorgestellt.

Generell sei der Dialog von Unternehmen und Verwaltungen nicht nur vor Ort, sondern auch bundesweit ein Beitrag zur modernen Verwaltung (good governance).


Kontakt:
Deutscher Städtetag, Volker Bästlein, Pressesprecher, Tel.: 0 30/3 77 11-130
Deutscher Landkreistag, Dr. Markus Mempel, Pressesprecher, Tel.: 0 30/59 00 97-312
Deutscher Städte- und Gemeindebund, Franz Reinhard Habbel, Pressesprecher, Tel.: 0 30/7 73 07-225
DVWE, Werner Geerißen, Tel.: 0 28 74/900 468



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