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  • Pressemitteilung vom 8. Oktober 2009

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Neuorganisation der Verwaltung für Langzeitarbeitslose

Optionskommunen wollen ihre erfolgreiche Arbeit fortführen

Die Landräte und Oberbürgermeister der 69 Optionskommunen, die Langzeitarbeitslose und ihre Familien in alleiniger Verantwortung betreuen, wollen ihre erfolgreiche Arbeit weiterhin fortführen.

„Die Optionskommunen haben fünf Jahre lang unter Beweis gestellt, dass sie erfolgreich im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit sind und wollen auch weiterhin diese Aufgabe im Interesse ihrer Bürger erfüllen. Die Koalitionspartner sind daher aufgefordert, die Option zu entfristen und unbegrenzt zu erweitern, damit auch andere Kommunen sich dafür entscheiden können“, so der Präsident des Deutschen Landkreistages, Landrat Hans Jörg Duppré.

Die Landräte und Oberbürgermeister wollen am Rande der Koalitionsverhandlungen ein positives Zeichen setzen, so Duppré. Hierzu habe gestern beim Deutschen Landkreistag eine Zusammenkunft aller 69 Optionskommunen stattgefunden. „Die Vertreter der 63 Landkreise und sechs kreisfreien Städte bekannten sich einmütig zu ihrer Verantwortung für die Integration Langzeitarbeitsloser“, berichtete Duppré aus dem Treffen.

„Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass die dauerhafte Entfristung der kommunalen Option sowie die unbegrenzte Erweiterung der Option durch eine Wahlmöglichkeit für alle interessierten Landkreise und kreisfreien Städte notwendig und ohne echte Alternative sind. Dafür ist keine Verfassungsänderung nötig“, so Duppré. Etwa ein Drittel der Optionskommunen habe bereits die Arbeitsverträge mit ihrem Personal über die eigentliche Laufzeit der Option bis Ende 2010 hinaus verlängert, um ein positives Signal auch an die Mitarbeiter zu senden.

Eine künftige Wahrnehmung der Aufgaben etwa im Rahmen einer Bundesauftragsverwaltung sei hingegen grundsätzlich abgelehnt worden. „Generell müssen im Interesse der Betroffenen kommunale Gestaltungsspielräume erhalten bleiben und dürfen nicht eingeschränkt werden“, so Duppré abschließend.

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