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  • Pressemitteilung vom 24. November 2009

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pm-09-11-24

Gemeinsame Erklärung zur einheitlichen Behördenrufnummer 115 unterzeichnet

Der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund und das Bundesministerium des Innern haben heute auf der Messe Moderner Staat in Berlin die „Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts D115 Einheitliche Behördenrufnummer“ unterzeichnet.
Damit bekennen sich die Partner zum weiteren Ausbau des Bürgerservices. Sie verpflichten sich, vertrauensvoll und kooperativ zusammenzuarbeiten, um eine deutschlandweite Verfügbarkeit der einheitlichen Behördenauskunft zu realisieren.

Dazu erklärte Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus: „Über 40 Kommunen, Landesdienststellen und Bundesbehörden stellen derzeit über die Rufnummer 115 den Zugang zu Verwaltungsinformationen zur Verfügung. Bis Ende 2010 sollen alle Bundesbehörden an den Verbund angeschlossen sein, bis 2013 wollen wir den D115-Service in ganz Deutschland anbieten. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, das wir nur gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Partnern erreichen können.“.

Die einheitliche Behördenrufnummer 115 ist ein verwaltungsebenenübergreifender Service. Er erleichtert den Bürgerinnen und Bürgern den Kontakt zur Verwaltung, unabhängig von der Zuständigkeit, und gibt Auskünfte über Verwaltungsdienstleistungen. Zurzeit können in Modellregionen über 10 Millionen Bürgerinnen und Bürger den Bürgerservice nutzen. 55 Prozent der Fragen werden im ersten Kontakt beantwortet. Anrufer, deren Frage nicht beantwortet werden kann, werden telefonisch weiterverbunden, oder deren Anfrage wird in Form einer elektronischen Nachricht weitergeleitet. Innerhalb von 24 Stunden erhält der Anrufer eine Rückmeldung – wahlweise per E-Mail, Fax oder per Rückruf.

Das Bild zeigt v.l.n.r.: Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus, Uwe Lübking vom DStGB und DLT-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Günter Henneke.



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