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  • Gute Beispiele kommunaler Arbeitsintegration

    Mit dem Bus zum Job – Erfolgreiche Zusammenarbeit der Kommunalen Arbeitsvermittlung Wiesbaden und der dortigen Busgesellschaft

    Vier Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit – das ist das Ergebnis, wenn die kommunale Arbeitsvermittlung des Amtes für Soziale Arbeit der Stadt Wiesbaden (kommAV) und die Wiesbadener Busgesellschaft WiBus auf ihr Gemeinschaftsprojekt „Ausbildung Omnibusfahrer“ zurückblicken. Die WiBus betreibt im Auftrag des städtischen Auftraggebers als Schwesterunternehmen öffentlichen Personennahverkehr in der hessischen Landeshauptstadt. Wiesbaden ist zugleich einer der 69 Landkreise und Städte, die Langzeitarbeitslose als Optionskommune in Eigenregie betreuen und in Arbeit bringen. Durch die berufliche Weiterbildung zum Omnibusfahrer konnten bisher 106 Langzeitarbeitslose zu Stadtbusfahrern ausgebildet werden. Sie erhielten nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung von WiBus alle einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Mit 43 % der Gesamtbelegschaft sichern „die neuen Mitarbeiter“ die Fahrgastbeförderung in Wiesbaden und leisten somit einen wesentlichen Beitrag zum langfristigen Erfolg des Unternehmens. Bedarfsweise starten jährlich bis zu vier Ausbildungsblöcke mit maximal 18 Fahrschülern. Die Ausbildungsdauer beträgt durchschnittlich vier Monate und beinhaltet neben der IHK-Prüfung zum Berufskraftfahrer die zweimonatige Führerscheinausbildung sowie eine sechswöchige interne Ausbildung zur Vermittlung der betriebsspezifischen Kenntnisse im Liniennetz und Tarifsystem. Alle Beteiligten des Stadtkonzerns bewerten dieses Projekt ausschließlich positiv – und auch die Fahrgäste profitieren von diesem Erfolgskonzept. Mit der Fortführung dieses Projektes ermöglicht die kommunale Arbeitsvermittlung Wiesbaden Arbeitslosengeld II-Empfängern eine dauerhafte berufliche Perspektive – ohne aufstockende Sozialleistungen.