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  • Kurzmeldung vom 23. September 2010

schulkindHans-Günter Henneke in den Stuttgarter Nachrichten
"Kein Freibrief für die Schulen, Kinder in die Nachhilfe abzuschieben"

Hauptgeschäftsführer Henneke hat sich in einem Gespräch mit den Stuttgarter Nachrichten dagegen ausgesprochen, die Nachhilfe für Kinder aus bedürftigen Familien über die Jobcenter als Sachleistung des Existenzminimums zu fördern.

Er sagte im Einzelnen:

„Die Grundidee ist richtig und zu begrüßen, Hartz-IV-Familien bessere Sachleistungen statt Geldleistungen für ihre Kinder anzubieten. So besteht eine realistische Chance, dass Leistungen auch tatsächlich bei den bedürftigen Kindern ankommen.

Zu diesen Sachleistungen sollte aber nicht die Nachhilfe zählen. Schulisches Lernen liegt in der Verantwortung der Schulen. Das soll auch so bleiben. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Länder aus ihrer Verpflichtung für einen guten Unterricht ein Stück weit entlassen werden. Es darf auf keinen Fall ein Freibrief für die Schulen ausgestellt werden, Kinder in die Nachhilfe abzuschieben.“

Zu diesen Fragen hat sich Henneke zuvor bereits in der Rheinischen Post vom 13. September 2010 ausführlich geäußert.
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